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1.1 Ein Schnellkurs in Scheme

Die von Guix benutzte Scheme-Implementierung nennt sich Guile. Um mit der Sprache herumspielen zu können, installieren Sie Guile mit guix install guile und starten eine interaktive Programmierumgebung (englisch Read-Eval-Print-Loop, kurz REPL), indem Sie guile auf der Befehlszeile ausführen.

Alternativ können Sie auch den Befehl guix environment --ad-hoc guile -- guile ausführen, wenn Sie Guile lieber nicht in Ihr Nutzerprofil installieren wollen.

In den folgenden Beispielen stehen die Zeilen dafür, was Sie auf der REPL eintippen; wenn eine Zeile mit „⇒“ beginnt, zeigt sie das Ergebnis einer Auswertung, während Zeilen, die mit „-|“ beginnen, für eine angezeigte Ausgabe stehen. Siehe Using Guile Interactively in das Referenzhandbuch zu GNU Guile für mehr Details zur REPL.

Für eine detailliertere Einführung können Sie einen Blick auf Steve Litts Scheme at a Glance werfen.

Eines der Referenzbücher zu Scheme ist das einflussreiche „Structure and Interpretation of Computer Programs“, von Harold Abelson und Gerald Jay Sussman, mit Julie Sussman. Eine deutsche Übersetzung „Struktur und Interpretation von Computerprogrammen“ hat Susanne Daniels-Herold verfasst. Vom englischen Original finden Sie eine kostenlose Ausgabe online zusammen mit Videos der von den Autoren gehaltenen Vorlesungen. Das Buch können Sie im Texinfo-Format über das sicp-Guix-Paket beziehen. Probieren Sie es aus: Führen Sie guix install sicp aus und fangen Sie mit dem Lesen an, indem Sie info sicp eintippen (siehe Structure and Interpretation of Computer Programs). Es gibt auch ein inoffizielles E-Book.

Sie finden noch mehr Bücher, Anleitungen und andere Ressourcen auf https://schemers.org/.


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